Jahresausstellung 2014

Zum 34. Mal in Folge bereicherte der Künstlerkreis Heideck das Heimatfest durch eine Kunstausstellung. Der Vorsitzende Maximilian Peschke freute sich, dass angesichts der hochsommerlichen Temperaturen trotzdem so viele Besucher zur Ausstellungseröffnung in die Heidecker Stadthalle gekommen waren. Eine große Zahl von Personen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Schule waren darunter. Für die wohlklingende musikalische Begleitung sorgte das Bläserquartett der Musikschule Hilpoltstein mit Moritz Freimuth, Alexander Knobloch und Philipp Knollmeyer (alle Posaune) und Christian Freimuth (Tuba). Sie spielten unter der Leitung von Burkhard Freimuth den „St-Louis-Blues“ und weitere rhythmische Titel.

Peschke bezeichnete das Leben als eine Abfolge von Momenten, die von den Künstlern eingefangen und festgehalten werden. Auf die Diskussion um die geplante B 131 neu eingehend, versprach er, dass der Künstlerkreis bei Bedarf etwa durch Transparente den Protest unterstützen würde. Die folgenden Künstlerinnen und Künstler stellten ihre Werke zur Schau: Gabi Breuer (Keramik), Manfred Klier (Fotoarbeiten), Susanna Lanzet, Günther Opitz, Rudolf Stowasser (Glaskunst), Gabi Breuer, Anita Brunner, Andrea Frister, Veronika Habermann, Justine Netter, Maximilian Peschke, Walburga Pöllet, Maria Schwab, Andrea Somann, Lorenz Winter (Malerei), Reinhard Netter, der mit seiner Drechselkunst neu zum Künstlerkreis dazugekommen ist und Manfred Schwalbe (Holzarbeiten). Erstmals waren  vier Künstlerinnen und Künstler des Kunstprojekts „Zellkultur“ von Regens Wagner Zell als Gäste mit beteiligt: Beate Panny, Klaus Schönhoff, German Fottner und Sylvia Seinil. Sie waren von der Kunstpädagogin Claudia Pößnicker angeleitet worden.

Erfrischende Worte fand Landrat Herbert Eckstein in seiner Begrüßungsrede. Er lobte die Kreativität und die Herzlichkeit, die in dieser Ausstellung zum Ausdruck kommen: „Wir müssen lernen, dass kreative Bereiche wichtiger genommen werden.“ Auch er ging auf die geplante B 131 neu ein und forderte stattdessen einen Ausbau der bestehenden Straßen. Jürgen Rohmer, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mittelfranken Süd, bezeichnete die Heidecker Kunstausstellung als einen Hot Spot für die Kunst im Landkreis. Er beglückwünschte Maximilian Peschke für 34 Jahre Nachhaltigkeit auf diesem Gebiet. Neben der Zusage für eine Künstlerbrotzeit versprach er seine Unterstützung auch im nächsten Jahr. Angesprochen auf eigene künstlerische Aktivitäten, schilderte Heidecks neuer Bürgermeister Ralf Beyer humorvoll, wie ihm seinerzeit Lehrer Lorenz Winter die Augen geöffnet habe. „Des werd nix!“, habe Winter gesagt, als der Schüler Beyer für die Aufnahme in den Schulchor vorgesungen hatte. Ein Heimatfest ohne diese Ausstellung, so der Bürgermeister weiter, sei nicht mehr vorstellbar. Er dankte den Beteiligten für die harte Arbeit und die Ausdauer und wünschte viele gute Gespräche und auch Verkäufe. Dann überreichte er Landrat Eckstein eine Liste mit 480 Unterschriften für den Bau eines Radwegs von Laffenau nach Heideck.